Am Tag unserer Ankunft in Marano Lagunare konnten wir das Boot nicht rausslippen, weil unser Ford Mondeo für die steile Rampe zu schwach ist. Die Italiener von der Marina helfen normalerweise mit einem Geländewagen, aber sie hielten es für unmöglich, ein 8,5 Meter langes Boot zu slippen und lehnten in unserem Fall die Hilfe ab. Ich selbst hatte doch problemlos reingeslippt. An der Kante hatte ich das Trailerstützrad nach unten gekurbelt, damit der Trailer nicht aufsitzt.
Ich fand dann einen F-27 Trailer mit deutschen Kennzeichen am Marinagelände. Dessen Zugfahrzeug, ein Pickup, hatte eine Aufschrift, die ich kannte. Das zugehörige Boot war die lizpoir von Sven Richter, einem Spezialisten für Elektroantriebe ( http://ripower.de/ ). Ich rief ihn an und fragte, wie er das mit dem Slippen machte. Er hatte hier schon mehrmals rein- und wieder rausgeslippt und sagte mir spontan seine Hilfe für den nächsten Tag zu.
Am nächsten Tag zu Mittag lief die lizpoir mit Sven und seiner Familie an Bord ein und das Slippen war in einer Viertelstunde erledigt. Tausend Dank an Sven, der uns aus der Patsche geholfen hat.
Um 14:15 starteten wir die Heimreise. Acht Stunden später waren wir bei wenig Verkehr zuhause. Bereits am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Boot zu unserem Heimatrevier, dem Moldaustausee in Tschechien und slippten bei Frydava. Damit schließt sich der Kreis und das Abenteuer Adria und Griechenland ist erfolgreich beendet.

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