Montag, 27. Juli 2015

Corfu – Lignano 2. Tag


Seit Sonnenaufgang befinden wir uns in einer ausgedehnten Flaute und wir motoren mit 4 Knoten. Als Trost bekommen wir zwischen 10 und 11 Uhr zwei mal Besuch von Delphinen. Es sind jeweils 20 bis 30 Tiere und sie kommen ganz nah ans Boot. Wir haben auch fliegende Fische gesehen. Ich wusste gar nicht, dass es die in der Adria gibt. Wir ändern den Kurs näher zur Albanischen Küste, weil dort die Windvorhersage (Grib-Files) bessere Bedingungen verspricht. Erst jetzt um kurz nach 14 Uhr kommt der ersehnte Wind und wir segeln mit 5-6 Knoten nach NNW.
Bis eine Stunde nach Mitternacht beschert uns der Wind  durchschnittlich 6-7 Knoten Fahrt. Während der ganzen Zeit fahren wir hart am Wind, teilweise mit 8-9 Konten. Die Rümpfe klettern elegant über die kurze, steile Adriawelle und wir verlieren kaum an Fahrt, selbst wenn das Boot ab und zu stampft. Unter Deck ergibt das ein Getöse, als wenn man das ganze Boot hochhebt und anschließend runterfallen lässt. Wer damit nicht vertraut ist, würde sich ernsthafte Gedanken machen, ob das Schiff das aushält. Dann folgt eine einstündige Flaute. Ab zwei Uhr bringt ein leichtes Lüfterl 2-3 Knoten. Tagesetmal 104 Seemeilen. Reststrecke nach Vis 97 Meilen.









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