Donnerstag, 9. Juli 2015

Komiza, Delphine, Susac und Mljet


Komiza ist eine wunderschöne Stadt ohne Autos. Wir haben das am Abend mit einer vorzüglichen Pizza und einem Eis gefeiert. Am nächsten Tag sind wir relativ spät Richtung Susak aufgebrochen. Nach einer Stunde hatten wir eine Begegnung mit einer Schule von Delphinen. Leider schwammen sie nicht mit uns mit und wir konnten den Kurs wegen des gesetzten Gennakers auch nicht so leicht ändern. In Susak gibt es sehr wenige und eher schwierige Ankerplätze. Wir starteten einen Versuch mit Anker und Landleine, aber es überzeugte uns nicht, weil Susac für seine heftigen Fallwinde berühmt ist. So holten wir den Anker nach einer Baderunde wieder hoch und machten uns Richtung Mljet auf. Nach einer Portion Spaghetti brach uns der Winkelbeschlag an der Pinne, auf der der Autopilot montiert ist. Wir konnten den Aluwinkel mit Bordmitteln reparieren, aber am nächsten Tag brach auch der Ersatz. Wir kamen gegen Mitternacht in einer großen Ankerbucht mit vielen Superyachten auf Mljet an und tranken noch ein paar Bier vor dem Schlafengehen. Der nächste Tag bescherte uns das erste Gegenankreuzen seit 2 Wochen und wir kamen am frühen Nachmittag an der Ostspitze von Mljet in einer schönen Sandbucht an. Es war für meinen Freund, der am Donnerstag heimfliegt, die letzte Nacht in einer Ankerbucht.





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