Komiza ist eine
wunderschöne Stadt ohne Autos. Wir haben das am Abend mit einer vorzüglichen
Pizza und einem Eis gefeiert. Am nächsten Tag sind wir relativ spät Richtung
Susak aufgebrochen. Nach einer Stunde hatten wir eine Begegnung mit einer
Schule von Delphinen. Leider schwammen sie nicht mit uns mit und wir konnten den
Kurs wegen des gesetzten Gennakers auch nicht so leicht ändern. In Susak gibt
es sehr wenige und eher schwierige Ankerplätze. Wir starteten einen Versuch mit
Anker und Landleine, aber es überzeugte uns nicht, weil Susac für seine
heftigen Fallwinde berühmt ist. So holten wir den Anker nach einer Baderunde
wieder hoch und machten uns Richtung Mljet auf. Nach einer Portion Spaghetti
brach uns der Winkelbeschlag an der Pinne, auf der der Autopilot montiert ist. Wir
konnten den Aluwinkel mit Bordmitteln reparieren, aber am nächsten Tag brach
auch der Ersatz. Wir kamen gegen Mitternacht in einer großen Ankerbucht mit
vielen Superyachten auf Mljet an und tranken noch ein paar Bier vor dem
Schlafengehen. Der nächste Tag bescherte uns das erste Gegenankreuzen seit 2
Wochen und wir kamen am frühen Nachmittag an der Ostspitze von Mljet in einer
schönen Sandbucht an. Es war für meinen Freund, der am Donnerstag heimfliegt,
die letzte Nacht in einer Ankerbucht.






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