Mein Freund verließ die Atlantis gestern um 9 Uhr und ich warte jetzt auf meine Familie, die am Sonntag vormittag eintreffen wird. Ich liege seit vorgestern am Dubrovacka Fluß ca 3 Meilen landeinwärts. Auf allen Seiten ist er umringt von hohen Bergen. Mit nur 6km Länge ist er übrigens der kürzeste Fluß Europas, aber er ist wirklich umwerfend. Bedingt durch die Berge verursachte die durchziehende Störung letzte Nacht heftigste Fallböen von den Bergen. Zwischen den Böen ist fast windstille, aber so eine Bö nähert sich mit den Geräusch eines übergroßen Schnellzugs. Ich habe in der Nacht alles festbinden müssen und auch das Rigg unter Spannung gesetzt, damit das Vorstag nicht solchen Krach macht. Jede Breitseite ließ den Trimaran erzittern und unter blanken Mast kränken, aber die Anker hielten bombenfest. In der Früh kam zu dem Starkwind noch Starkregen hinzu, sodaß ich den Niedergang mit den Steckschotten verschloß. Ich wurde immer wieder aus dem Schalf gerissen und überprüfte kurz die Position, aber am Vormittag konnte ich bis 11 Uhr durchschlafen. Starkwind und Regen wuschen mein Schiff jedenfalls wunderbar sauber.


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